Braucht es dich noch vor der Kamera?
mit Richard Haderer

«Wir Menschen sind nicht perfekt und genau das macht uns aus.» Richard Haderer steht seit 17 Jahren vor der Kamera. Er sagt, wann ein KI-Avatar reicht und wann nicht, wofür KI in der Agentur wirklich taugt und was die Kennzeichnungspflicht in der Werbung verändert.
Shownotes
Shownotes:
In Folge #40 spricht Oliver Hauser mit Richard Haderer über KI-Avatare und echte Menschen im Video. Richard ist Senior Content Creator bei LimeSoda Interactive Marketing, hat 2003 seine ersten Vlogs gedreht und stellt seit 17 Jahren Videos auf YouTube. Heute steht er für Kunden vor und hinter der Kamera. Im Gespräch geht es darum, wofür sich ein Avatar eignet, wo KI in der Videoproduktion wirklich hilft und was die Kennzeichnungspflicht für KI-Inhalte verändert. Am Ende steht ein Plädoyer fürs Unperfekte, das direkt zu seinem Vortrag auf der OMX führt.
Das erwartet dich in der Episode:
- Vom Hi8-Vlog zum KI-Avatar: warum perfekte Instagram-Models die ersten überzeugenden KI-Figuren waren und warum auch ein Profi echt und generiert nicht mehr sicher unterscheiden kann
- KI in der Agentur: Mockups und Skizzen für Kunden, die fertigen Reels aber weiterhin echt gedreht, weil ein gutes KI-Ergebnis Zeit kostet und bei kleinen Teams kaum etwas spart
- Schnellrunde Avatar oder Mensch: Erklärvideos und interne Schulungen mit KI, wichtige Botschaften in mehreren Sprachen und Produktvideos immer echt, weil die KI Details wie Kanten oder Kühlergrill-Rippen dazudichtet
- Eigene KI-Figuren für Social Media: offen als KI deklariert, mit Namen und Humor, nach dem Vorbild von VTubern, und warum sich ein CEO nicht von einem Avatar vertreten lassen sollte
- Kosten und Abhängigkeit: steigende Preise und Credits, Modelle, die verschwinden, eine KI-Stimme, die der Rechteinhaber zurückzieht, und warum es immer einen Plan B braucht
- Die Werkbank: ChatGPT und Google Gemini für Recherche und Brainstorming, Higgsfield für Moodshots und Storyboards, der Schnitt bleibt Handarbeit, und warum er nicht jedem neuen Tool hinterherläuft
- Kennzeichnungspflicht seit August 2026: warum im Fernsehen noch kaum etwas gekennzeichnet ist, warum Richard die Pflicht gut findet und warum er sich dasselbe für retuschierte Werbefotos wünscht
- Echt statt perfekt: Dialekt statt auswendig gelernter Texte auf Hochdeutsch, Fehler zulassen und ein Vorgeschmack auf seinen OMX-Vortrag für alle, die sich vor der Kamera nicht trauen
Links
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Mehr von Richard:
- Richard auf LinkedIn
- Richards Vortrag «Stop Overthinking, Start Recording» auf der OMX am 26. November in der Agenda
Weiterführende Podcast-Folge:

