KI-Transformation ist Chefsache
mit Thomas Ilk

«Irgendwann geben wir für Tokens so viel aus wie für MitarbeiterInnen.» Thomas Ilk hat seine Agentur auf KI umgebaut: eigene Software, eigenes Mission Control System, das mehrmals täglich das Projektmanagement pflegt. Er erzählt, warum das Chefsache ist, wer nicht mitgegangen ist und womit du anfängst.
Shownotes
In Folge #37 spricht Oliver Hauser mit Thomas Ilk darüber, wie man eine ganze Agentur auf KI umstellt. Thomas ist Gründer und Geschäftsführer von Bacon & Bold in Linz und Wien und hat vor knapp zwei Jahren begonnen, eigene Applikationen zu bauen, auf denen heute der Betrieb und ein großer Teil der Kundenarbeit läuft. Im Gespräch geht es darum, warum KI bei ihm kein Tool mehr ist, sondern ein fixes Teammitglied, warum er die Umstellung für nicht delegierbar hält und wie das Mission Control System mehrmals täglich Meetings, Mails und Aufgaben durchgeht und daraus Projektpläne anlegt. Außerdem geht es um die Ängste im Team, um den Unterschied zwischen Prototyp und Live-System und darum, was Thomas anderen Agenturen für den Start empfiehlt.
Das erwartet dich in der Episode:
- KI als fixes Teammitglied statt als Tool: was sich im Agenturalltag wirklich geändert hat
- Warum der Umbau von der Geschäftsführung ausgehen muss und sich nicht delegieren lässt
- Das Team mitnehmen war schwieriger als die Technik, inklusive MitarbeiterInnen, die bewusst ohne KI weiterarbeiten wollten
- Von der ersten Applikation für Plattform-Updates zum Trendscouting mit 200 Prozent besserer Performance
- Mission Control: KI geht über Meeting-Mitschriften, Mails und Tasks und legt Projektpläne an
- Vom Prototyp zum Live-System: EU-Infrastruktur, klare Verantwortlichkeiten und warum «bitte DSGVO-konform» im Prompt nicht reicht
- Hackathons und Einzelgespräche: wie Thomas Begeisterung statt Pflichtgefühl im Team erzeugt
- Erste Schritte für Einsteiger, Tokenkosten in der Finanzplanung und die drei Dinge, die Agenturen künftig brauchen
Links
